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Wenn Sie damit beginnen, sich für die Geschichte ihrer Vorfahren zu beschäftigen, steht Ihnen ein großes Angebot an Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgend möchten wir Ihnen erste Tipps für Ihre Recherchen geben.
Sind Sie der Erste, der sich mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt? Vielfach haben sich bereits Verwandte auf die Spuren Ihrer Vorfahren begeben. Fragen Sie gezielt in der Familie danach, vielleicht können Sie auf vorhandene Stammbücher, Geburts-/Heirats- und Sterbeurkunden, Geburts-/Heirats- oder Sterbeanzeigen, Totenzettel oder ähnliches aufbauen.
Die Zivilstandsregister und Kirchenbuchduplikate für den Regierungsbezirk Münster im nordrhein-westfälischen Archivportal archive.nrw.de enthalten auch Quellen für das Gebiet der heutigen Stadt Borken:
Mit Einrichtung der Standesämter ab Oktober 1874 existierten auf dem Gebiet der heutigen Stadt Borken die vier Standesämter Gemen, Weseke (beide Amt Gemen-Weseke), Marbeck (Amt Marbeck-Raesfeld) und Borken (Stadt Borken). Mit der kommunalen Neugliederung zum 1. Juli 1969 wurden bis auf das Standesamt Borken alle weiteren Standesämter aufgelöst. Die Personenstandsunterlagen sind durch alphabetische Register erschlossen.
Für die Benutzung der Personenstandsunterlagen im Stadtarchiv Borken sind folgende Aufbewahrungs- und Fortführungsfristen zu beachten:
Konkret heißt dies, dass wir im Regelfall die entsprechenden Register der im Oktober 1874 eingerichteten Standesämter Borken, Gemen, Marbeck und Weseke (die letzten drei Standesämter wurden zum 30. Juni 1969 im Rahmen der kommunalen Neugliederung aufgelöst und mit dem Standesamt Borken zusammengelegt) zu Geburten der Jahre 1874-1915, zu Heiraten der Jahre 1874-1945 sowie zu Sterbefällen der Jahre 1874-1995 verwahren (Stand 1. Januar 2026). In Einzelfällen, etwa wenn sich mehrere Jahrgänge in einem Sammelband befinden, werden archivwürdige Jahrgänge erst nach Erlangung der Archivwürdigkeit des letzten enthalten Jahrgangs durch das Stadtarchiv übernommen.
Die Benutzung der Personenstandsunterlagen kann zum Schutz personenbezogener Daten eingeschränkt werden. Generell ist eine Einsichtnahme in die Personenstandsregister nur zusammen mit den Mitarbeitern des Stadtarchivs möglich. Eine Vielzahl der Einträge enthalten Randvermerke oder Beschreibungen, die sich auf evtl. noch lebende Personen beziehen. Kopien von Registereinträgen müssen aus erwähnten Gründen vor der Weitergabe durchgesehen und bei Bedarf in Teilen geschwärzt werden.
Zur Benutzung der Personenstandsunterlagen wird auf das Archivgesetz NRW sowie auf die zum 1. Januar 2018 in Kraft getretene Benutzungsordnung für das Stadtarchiv Borken in Verbindung mit der Gebührenordnung des Stadtarchivs verwiesen.
Weitere Informationen:
Hacker, Thomas: Archivschatz in 226 Bänden. Borkener Stadtarchiv stellt Familienforschern Personenstandsregister ab 1874 zur Verfügung. In: Westmünsterland. Jahrbuch des Kreises Borken 2018, S. 251-254.
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Namensverzeichnisse aller in den vier Standesämtern Borken, Gemen, Marbeck und Weseke erfassten Geburten wurden von Herrn Alfons Nubbenholt erfasst. Sie können diese für den Zeitraum Oktober 1874 bis einschließlich 1915 hier abrufen.
Hinweis: Die Erstschriften der Geburtsregister (bzw. im Einzelfall die zu Erstschriften erklärten Zweitschriften) werden im Stadtarchiv Borken aufbewahrt und können weiterhin während der Öffnungszeiten eingesehen werden.
Die Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs Westfalen-Lippe stellt die Zweitschriften der Heiratsregister für Oktober 1874 bis 1899 kostenfrei online für Recherchezwecke zur Verfügung.
Sie gelangen hier zu den digitalisierten Zweitschriften der Heiratsregister der einzelnen Standesämtern:
Namensverzeichnisse aller in den vier Standesämtern erfassten Heiraten wurden von Herrn Alfons Nubbenholt erfasst. Sie können diese für den Zeitraum Oktober 1874 bis einschließlich 1945 hier abrufen.
Hinweis: Die Erstschriften der Heiratsregister (bzw. im Einzelfall die zu Erstschriften erklärten Zweitschriften) werden im Stadtarchiv Borken aufbewahrt und können weiterhin während der Öffnungszeiten eingesehen werden.
Die Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs Westfalen-Lippe stellt die Zweitschriften der Sterberegister für den Zeitraum 1874 bis 1938 kostenfrei online für Recherchezwecke zur Verfügung.
Digitalisierte Namensregister stehen Ihnen leider nicht zur Verfügung.
Sie gelangen hier zu den digitalisierten Zweitschriften der Sterberegister der einzelnen Standesämtern:
Namensverzeichnisse aller in den vier Standesämtern erfassten Sterbefälle wurden von Herrn Alfons Nubbenholt erfasst. Sie können diese für den Zeitraum Oktober 1874 bis einschließlich 1995 hier abrufen.
Hinweis: Die Erstschriften der Sterberegister (bzw. im Einzelfall die zu Erstschriften erklärten Zweitschriften) werden im Stadtarchiv Borken aufbewahrt und können weiterhin während der Öffnungszeiten eingesehen werden.
Die im Stadtarchiv verwahrten Hausstandslisten führen manchmal von vor 1800 bis nahe an das Jahr 1900 heran. Es empfiehlt sich, die vom ehemaligen Archivar Karl Pöpping erstellten Findlisten als Orientierungshilfe (Seite, Hausnummer) einzusehen. In den Registern sind wichtige Informationen zur Wohnanschrift - evtl. auch zu II. oder III. Ehe als Folge eines frühen Versterbens und zu nachfolgender Änderung des Familiennamens ("NN genannt NN") - zu finden. Achtung: Die Geburtsdaten stimmen nicht immer überein mit den Taufbüchern.
Der Genealoge Alfons Nubbenholt (Ahaus) erstellte im Jahr 2023 ein Ortsfamilienbuch für Borken. Dieses enthält auch einen Namensindex sowie ein Ortsindex. Es ist hier abrufbar.
Sofern Ihre Vorfahren katholischen Glaubens waren, können Sie die unter dem Internetportal Matricula online verfügbaren digitalisierten Kirchenbücher einsehen
Zwischen 1749 und 1750 wurden im Bistum Münster die sogenannten Status Animarum (Seelenlisten) erstellt, die damit die erste Volkszählung nach einheitlichen Vorgaben darstellten. Die in diesem Rahmen erfassten Daten bieten guten Überblick über die Gesamtbevölkerung und enthalten Angaben zu Haushalten, Einwohnern sowie zum Alter, Beruf und ergänzende Angaben.
Leider scheint zu St. Remigius Borken selbst kein Status Animarum im Original oder in Abschriften zu existieren. Dafür existiert die entsprechende Aufstellung zur Kirchengemeinde St. Ludgerus in Weseke aus dem Jahr 1749 und kann als Digitalisat über das Webportal Matricula abgerufen werden.
Der 720 Urkunden umfassende und im Portal Monasterium als Digitalisat zugängliche Bestand beinhaltet neben einer Vielzahl an historischen Sachverhalten auch eine Vielzahl an Namen. Sofern Ihre Familie mutmaßlich seit Jahrhunderten in Borken ansässig ist, lohnt sich eine entsprechende Recherche.
In den Beständen Stadt Borken B (ab 1874 bis 1945) sowie Amt Gemen-Weseke A und B existieren Meldebücher (ab ca. 1880 bis etwa 1945), welche Zuzug und Wegzug von Bürgern dokumentieren können. Aufgrund fehlender Register kann diese Recherche sehr zeitintensiv sein.
Für verschiedene Schulen liegen Namenslisten vor, die nach Ablauf entsprechender datenschutzrechtlicher Fristen (z.B. 100 Jahre nach Geburt der betroffenen Person) für Recherchen herangezogen werden können.
Für Absolventen des Gymnasiums Remigianum liegen für die Jahre 1932 bis ca. 1970 Anmeldungen für Abiturprüfungen vor (eine Ausnahme bilden die "geraden Jahrgänge" 1950, 1952, 1954, 1958, 1960, 1971/1972). Teilweise enthalten sie auch ausführliche handschriftliche Lebensläufe.
Handelt es sich bei Ihrer Recherche um einen Bauernhof, der früher dem Haus Landsberg-Velen gehört hat, lässt sich die Suche nach Namen und Daten manchmal noch um eine Suche nach Fakten erweitern. Dazu sind entsprechende Findmittel über die Abteilung Westfalen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen im Bohlweg 2 einsehbar.
Für einen Einstieg in genealogische Forschungen kann das nachfolgend aufgeführte Buch hilfreich sein:
Ingeborg Höting, L. Kremer, Timothy Sodmann (Hrsg.):
Geschichte selber erforschen. Wege zur Orts-, Hof- und Familien im Westmünsterland. - (Geschichte im Westmünsterland, Band 3), 2011
Herausgegeben von der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V.
188 S., 17 x 24,5 cm, s/w Abb., fester Einband
ISBN 978 3 933377 15 9