Skip navigation

Geschichte ist mehr ...

Vorträge zur Stadt- und Regionalgeschichte

In Kooperation mit der Volkshochschule und dem Heimatverein Borken

Mittwoch, 26. Januar 2011

 

Dr. Timothy Sodmann (Südlohn) /
Dr. Erhard Mietzner (Bocholt)

Die Anfänge des Klosters in Burlo

Die Studie von Bernhard Böing (1950)

Buchvorstellung

 

Die Geschichte des Klosters Mariengarden in Borken-Burlo reicht acht Jahrhunderte zurück. Im Jahr 1220 errichtete der Priester Siffridus nahe der bäuerlichen Siedlung Burlo ein Oratorium. Schon 1245 wurde die kleine Kirche zur Keimzelle für die Gründung eines Wilhelmitenklosters mit dem Namen Hortus Sanctae Mariae. Fortan sollten von Burlo wesentliche Impulse für die Entwicklung des christlichen Glaubens im deutsch-niederländischen Grenzraum ausgehen. Zu den Anfängen des Klosters war bisher keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung greifbar. Dabei gab es sie. Der Bocholter Bernhard Böing (1900-1959) hatte sie an der Universität Münster 1950 als Dissertation eingereicht. Das Promotionsverfahren scheiterte indes aus Gründen, die er nicht zu verantworten hatte, so dass die Arbeit ungedruckt blieb. Weder zuvor noch danach ist eine so eingehende Untersuchung der Frühgeschichte des Klosters zu Papier gebracht worden. Bearbeitet von Dr. Timothy Sodmann und Dr. Erhard Mietzner, ist sie zum Jahreswechsel in den „Borkener Schriften zur Stadtgeschichte und Kultur“ als Buch erschienen. Die beiden Bearbeiter stellen es vor.

Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Borken 
Marktpassage 6
46325 Borken

Beginn: 19.30 Uhr

Teilnahmeentgelt: 4,00 Euro