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Vorträge zur Stadt- und Regionalgeschichte

In Kooperation mit der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes, der Volkshochschule und dem Heimatverein Borken

Mittwoch, 12. Oktober 2011

 

Gisbert Strotdrees
Historiker und Buchautor

Im schönsten Wiesengrunde?

 

Missbraucht, verpönt – und wiederentdeckt: Der Begriff „Heimat“ hat in Zeiten der Globalisierung offenbar wieder Konjunktur. Was steckt dahinter? Und was ist mit dem Wort überhaupt gemeint? Meinen alle dasselbe, wenn sie das Wort verwenden? Ist das nicht ein Begriff von „vorgestern“, der nach Biedermeier und röhrendem Hirsch riecht, nach Dorfklüngel und selbsternanntem Paohlbürgertum? Der Schriftsteller Martin Walser hat in den aufmüpfigen 60er Jahren formuliert: „Heimat, das ist sicherlich der schönste Name für Zurückgebliebenheit.“ Passt also Heimat überhaupt noch zu einer offenen Gesellschaft?

Der Historiker und Buchautor Gisbert Strotdrees, Redakteur beim Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe und Lehrbeauftragter an der Universität Münster, wird im Stadtmuseum Borken am kommenden Mittwoch, den 12. Oktober Interessantes und bislang Unbekanntes aus der Geschichte des umstrittenen Begriffs berichten und heutige Verständnisweisen erörtern.

 

 

 

Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Borken 
Marktpassage 6
46325 Borken

Beginn: 19.30 Uhr

Teilnahmeentgelt: 4,00 Euro