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Vorträge zur Stadt- und Regionalgeschichte

In Kooperation mit  der Volkshochschule und dem Heimatverein Borken

Mittwoch, 09. April 2014

 

Sonja Böder

(Münster)

 

»Palmkätzchen und Schokohase«
Bräuche der Osterzeit im Münsterland
Vortrag mit Lichtbildern

Jedes Jahr aufs Neue schmunzeln die Schokohasen in den Supermarktregalen um die Wette. Schon lange vor dem Fest freuen sich viele Kinder darauf, am Ostermorgen versteckte Süßigkeiten und bunte Eier zu suchen. Das Eiersammeln oder das Entzünden eines Osterfeuers sind nur zwei von zahlreichen österlichen Bräuchen, die sich in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt haben. Auch weniger bekannte wie das Palmstockbinden und das Lärmen der Rappeljungs sind heute noch zu finden. Die Traditionen der Osterbräuche stehen teilweise im Zusammenhang mit der kirchlichen Liturgie und einer agrarisch geprägten Lebensweise. Einige Bräuche sind vergessen, ebenso viele begehen wir heute noch. Doch was wissen wir eigentlich über ihre Bedeutung und die Vorstellungen, die sie widerspiegeln? Der Vortrag veranschaulicht mit zahlreichen Bildern aus der Region die kulturhistorische Entwicklung der Osterbräuche im Münsterland.

 

Sonja Böder studierte Volkskunde und Europäische Ethnologie, Ur- und Frühgeschichte und Mittlere Geschichte in Münster und Tübingen. Nach Magister (2004) und wissenschaftlichem Volontariat (2007-2009) arbeitet sie seit 2009 im DFG-Projekt „Digitalisierung des Archivs für westfälische Volkskunde” in Münster und schreibt an ihrer Dokotorarbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nahrungsforschung, Alltagskulturen, Tourismus und Adel.

 

 


 

 

Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Borken 
Marktpassage 6
46325 Borken

Beginn: 19.30 Uhr

Teilnahmeentgelt: 4,00 Euro
SchülerInnen/Jugendliche frei

Veranstaltung in Kooperation mit dem Heimatverein Borken e. V. und der Volkshochschule Borken.